Schröders leben gefährlich

Wenn man Schröder heißt, kann man nicht unbedingt erwarten, den Überblick über die Verwandtschaft zu behalten. Es gab einen Dichter dieses Namens und einen Bundeskanzler. Und offensichtlich jede Menge Millionäre, denen man nur raten sollte, nicht nach Spanien zu reisen. Oder wenn sie schon dort hin wollen, dann möglichst nicht mit dem Auto. Denn dort leben sie gefährlich.

Wie sonst ließe sich erklären, dass ich schon mehrfach von spanischen Anwälten per Fax angeschrieben wurde, weil wieder mal einer von ihnen bei einem Autounfall verstorben ist? Bisher betraf das unter anderem Manfred, Karl und Herbert Schröder, um nur einige zu nennen. Was sie neben der unerfreulichen Todesart gemeinsam haben, ist auch die fehlende Nachkommenschaft. Es war doch den spanischen Behörden einfach nicht möglich, nächste Erben zu ermitteln, die einen Anspruch auf das nicht unerhebliche Vermögen haben könnten, denn wie das Schicksal es wollte, hatte keins der armen Unfallopfer zuvor ein Testament gemacht.

Und da komme ich ins Spiel, denn ich heiße ja nun mal auch Schröder. Da sind die diversen Anwälte doch flugs alle auf dieselbe Idee gekommen: wenn ich bereit wäre, mich als Verwandte und demzufolge mögliche Erbin des jeweiligen Verblichenen auszugeben, dann würden sie die Formalien bei den spanischen Gerichten erledigen und dafür das so erlangte Vermögen mit mir teilen (ganz klar, dass sie jeweils ein bisschen mehr bekommen als ich, denn sie haben ja auch die Arbeit, woll?). Alles, was ich tun müsste, wäre eine Pro-Forma-Überweisung auf ein spanisches Konto zu machen (nur ein paar läppische Tausend Euro), weil das nun mal so erforderlich wäre.

Ach, ich könnte inzwischen steinreich sein, wenn ich mich von Anfang an auf diese Vorschläge eingelassen hätte. Aber irgendwie hatte ich doch meine Bedenken. Und so muss ich weiterhin hoffen, eines Tages den Weltbestseller zu schreiben und die Millionen auf diese Weise zu scheffeln. Ach ja …

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Alle Jahre wieder

Weihnachten kommt auf uns zu, auch wenn wir es bei dem schönen Herbstwetter noch nicht wahrhaben wollen. Dieses Jahr habe ich mich entschlossen, meine Weihnachtsgeschichten, die ich in den letzten 10 Jahren immer statt Weihnachtskarte verschickt habe, zu einem EBook zusammenzufassen – das Cover seht ihr hier schon mal. In Kürze wird das Buch auf Amazon vorbestellbar sein und am 27. Oktober erscheinen. Falls ihr zu denen gehört, die meine Geschichten von Anfang an bekommen haben, sei euch gesagt: es sind auch einige unveröffentlichte dabei und welche, die bisher nur in den Sammelbänden des Bibellesebundes erschienen waren. Insgesamt ist es eine bunte Mischung vom Blog einer Bethlehemer Hausfrau im Jahr 1 n. Chr. bis zum Stress des Anbieterwechsels von Teleklaus zu Niko-Two; vom Kummer des Kindes, das wieder nur eine Statistenrolle im Krippenspiel bekommen hat, bis zu der Frage, wie der Nikolaus und Knecht Ruprecht sich nach dem Stress der Festtage erholen; von der Familie mit dem amerikanischen Austauschstudenten bis zum Absacker im exklusiven Herrenclub.

Jetzt wüsste ich nur gern, ob ich diese Sammlung auch als Taschenbuch auflegen soll. Was meint ihr – werden Geschichten auch heute noch lieber in „richtigen“ Büchern gelesen oder hat inzwischen das Tablet diesen Platz eingenommen? Hinweise nehme ich dankend entgegen.

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Endlich mal wieder was Neues

Die Ebooks, die ich in diesem Jahr veröffentlicht habe, waren  ja alle schon als Taschenbuch erschienen. Insofern, fand ich, wurde es Zeit für etwas ganz Neues. Und so präsentiere ich jetzt Frau mit Biss trifft Mann mit Bibel.

Natürlich ist es eine Liebesgeschichte: eine geschiedene Frau Mitte Vierzig lernt völlig ungeplant einen Mann kennen, in den sie sich verliebt. So weit, so gut – aber das reicht ja nicht, um damit eine Geschichte zu erzählen. Deshalb ist die Grundsituation etwas komplizierter. Denn während Berit sich auf ihre Karriere als Vertriebsleiterin eines mittelständischen Unternehmens konzentriert, ist Thomas in seiner Freizeit auch engagiertes Mitglied einer christlichen Freikirche. Viele Dinge lassen sich in einer Beziehung ja ein wenig ausklammern („ich züchte Kampffische, du gehst zum Paragliding, und so hat jeder sein Hobby“), aber so grundlegende Themen wohl nicht.

Ich fand die Frage spannend, wie sich so etwas entwickeln könnte – natürlich hat sie schon Berührungspunkte mit dem Glauben gehabt, z.B. eine kirchliche Trauung oder die Konfirmation ihrer Tochter – aber bisher wurde sie nie persönlich herausgefordert, dazu einen Standpunkt zu finden. Vermutlich geht das vielen Menschen heutzutage so – ja, da mag es einen Gott im Universum geben, aber das tangiert mich nicht wirklich.

Häufig ändert sich das, wenn Menschen in Konflikte oder besondere Schieflagen geraten. Für Berit ist es die Erfahrung, dass plötzlich ihre berufliche Autorität ins Schlingern gerät und damit auch ihre Selbstsicherheit einen kleinen Knacks bekommt. Bisher habe ich für meine Heldinnen oft die Kritik gehört, dass sie nicht „taff“ genug wären – das wollte ich bei Berit definitiv anders machen. Hier ist eine Frau, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und weiß, was sie will. Und fromm sein will sie nicht. Für Thomas hingegen ist sein Glaube das Fundament seiner Weltsicht. Kann das gutgehen mit den beiden?

Ich hoffe, meine Geschichte ist sowohl für überzeugte Christen lesbar als auch für Leute, die ähnlich wie Berit damit nicht so viel am Hut haben. In beiden Fällen wäre ich dankbar für euer Feedback.

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Sofa auf Tauchstation

Vielleicht hätte „Schwamm drüber“ schon ein paar Tage eher bei Amazon als eBook erhältlich sein können, weSchwamm drüber Cover Ebooknn es mir nicht so schwer gefallen wäre, mich für einen Coverentwurf zu entscheiden. Denn so einen wie von der Print-Ausgabe wollte ich nicht – eine unspektakuläre Küchenszene in blassem Gelb, deren Bewohner sich vermutlich gerade zum Mittagsschlaf hingelegt haben. Dabei ist für Frida, meine Hauptfigur, nichts ruhig und beschaulich. Ihr Bruder Ole ist gerade gestorben und hat ihr seine Frau  anvertraut. Und um sich um Luise zu kümmern, gibt Frida sogar ihre Wohnung auf und zieht zu ihrer Schwägerin auf deren Landgut. Natürlich hat sie sich das anders vorgestellt als es tatsächlich ist, denn inzwischen hat sich auch Luises Schwester Bettina dort eingenistet und verhindert, dass Frida ihren eigenen Wohnbereich einrichten kann. Darauf bezieht sich das Cover, denn Fridas eingelagerte Möbel werden bei einem Unwetter beschädigt.

Als ich dieses Foto fand, spürte ich geradezu die Panik, die Frida haben muss, wenn ihr quasi die Möbel wegschwimmen. Es geht nicht so sehr um die Sachen (auch wenn das hart ist), sondern um das Gefühl, keinen eigenen Raum mehr zu haben. Ihr wird sozusagen der Boden unter den Füßen weggezogen, alles ist im Fluss – es ist schon interessant, welche Bilder unsere Sprache dafür bietet, oder?  Deshalb habe ich mich letztlich für diesen Entwurf entschieden.

„Schwamm drüber“ als Titel bezieht sich auf den Knoten in ihrer Brust, den Frida erst entdeckt, als ihr Badeschwamm verloren geht. Jetzt ist sie wirklich gezwungen, sich um sich selbst zu kümmern, statt sich ihr Leben von Luise und deren Geschwistern Bettina und Fritz (ach ja, Luise fände es so praktisch, wenn die beiden ein Paar werden könnten) vorschreiben zu lassen. Gut, dass es da auch noch Tom gibt, aber bei dem ist auch nicht alles so wie es scheint. Höchste Zeit, dass Frida selbst den Kurs bestimmt.

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Marie ist zurück

Cover 6 PPPDas Taschenbuch von „Alles auf Anfang, Marie“ ist noch erhältlich, aber das Ebook wurde nicht mehr angeboten, nachdem die Rechte an mich zurückgefallen waren. Das wollte ich natürlich ändern – und mit einem ganz neuen Cover ist es jetzt bei Amazon wieder zu haben.

Ich finde, die leuchtend roten Wassermelonen symbolisieren sehr schön die Energie, die Marie entwickelt. Eigentlich hatte sie sich unter einer neuen Herausforderung etwas anderes vorgestellt als sich als eine Art „Ersatz-Oma“ um die Familie Nowakowski zu kümmern: eine verlotterte Wohnung, eine schwangere Mutter und drei Kinder, deren diverse Väter sich aus dem Staub gemacht haben. Was bleibt ihr da anderes übrig, als sich tatkräftig ans Werk zu machen und zu demonstrieren, was eine ordentliche deutsche Hausfrau ist? Nur wird das weder von den Nowakowskis wirklich angenommen noch von Maries Mann Henning honoriert, der sie lieber mit an seine neue Wirkungsstätte in China nehmen möchte. Und so nehmen die Dinge einen ganz eigenen Verlauf …

Ursprünglich sollte Alles auf Anfang, Marie unter dem Titel „Hitzewellen“ erscheinen und die Geschichte einer Frau in den Wechseljahren erzählen. Aber spätestens als Marie im Kindergarten auf Kevin trifft, standen Wechseljahrs-Symptome nicht mehr im Mittelpunkt – wieder mal einer der Fälle, in denen eine Geschichte ihre eigene Dynamik entwickelt und ich im Nachhinein staunend betrachten konnte, wie alles zusammenpasste. Und ich finde, dass Maries Einsatz gegen alle Widerstände hinweg viel spannender ist als die Beschreibung nächtlicher Schweißausbrüche, woll? Aber lest am besten selbst. Ich würde mich freuen, euer Feedback zu hören – gern auch als Rezension, denn die sind bei Amazon nun mal wichtig.

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Gespaltene Persönlichkeit

Zwei meiner Bücher sind schon vor einiger Zeit beim Brunnen-Verlag erschienen: „Vielleicht hilft auch ein Wunder„, die Geschichte von Anna, die auf ein Zeichen Gottes hofft, nachdem ihr Mann sie verlassen hat, und „Wer rechnet schon mit Liebe„, wo Jenny versucht, die Ehe ihres Chefs zu retten und gleichzeitig eine Beziehung zu seinem Bruder aufzubauen. Typische Liebesgeschichten also.

Als ich dann mit einem neuen Manuskript vorstellig wurde, in dem es eher um Nächstenliebe als um Romantik geht, entschieden wir deshalb, das Buch unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Weil mein echter Name sich sowohl mit Vor- als auch Familienamen eher im hinteren Teil des Alphabets befindet, entschied ich mich für „Alexa Baumeister“. Glaubt mir, es ist gar nicht so einfach, sich einen neuen Namen auszusuchen, wenn man die freie Auswahl hat! Und es ist noch schwerer, ein Buch herauszubringen, über das man gar nicht sprechen kann, weil wir zunächst wirklich keinen Zusammenhang herstellen wollten zwischen den Liebesromanen und der Geschichte einer Frau, die eher zufällig in dieCover Gilla Betreuung syrischer Flüchtlinge hineinrutscht und feststellen muss, dass es nicht so einfach ist, Beruf, Familie und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen.

Inzwischen hat aber ein schusseliger Webdesigner das Problem eher unfreiwillig gelöst, denn auf der Homepage von Brunnen steht mein Name ebenfalls bei diesem Buch, und so darf ich auch an dieser Stelle meinen Roman vorstellen: „Gilla – irgendwas ist immer„. Mein Arbeitstitel hieß übrigens „Dem Nächsten bitte“, aber im Verlag hatte man Sorge, dass nicht jeder dieser seltsamen Grammatik etwas abgewinnen könnte. Was meint ihr? Demnächst berichte ich ein wenig mehr darüber, aber ich wollte euch wenigstens schon mal das Cover zeigen.

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Und noch ein Ebook

IMG_2329Nachdem sich alle Befragten mit ziemlicher Eindeutigkeit für das Cover mit den Häusern entschieden hatten, stand dem Hochladen desEbooks nichts mehr im Weg. Natürlich muss man vorher die Textdatei formatieren, noch mal kritisch durchlesen (es ist kaum zu glauben, aber man findet doch immer noch einen Fehler, auch wenn mehrere Leute schon mit diesem Ziel beschäftigt waren) und schließlich die Anmeldung bei Amazon Kindle Schritt für Schritt durchführen. Und jetzt ist es geschafft: ihr könnt „Träum schön weiter“ auf eure Geräte laden. Wer „Kindle Unlimited“ abonniert hat, liest sogar kostenlos.

Also: nichts wie ran an die Geschichte von Robert und Valeska, von denen keiner jemals gedacht hätte, dass sie mal ein Paar werden. Viel Vergnügen!

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Die Suche nach dem besten Cover

Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche. Eigentlich war alles klar: nach „Schöner wohnen mit Mann“ und „Wochenlang kein Schönheitsschlaf“ soll im März

Cover Träum schön weiter

August 2009: Träum schön weiter

nun auch das dritte Buch der „Schön“-Reihe als Ebook bei Amazon erscheinen: „Träum schön weiter“. Zur Erinnerung: das Taschenbuch-Cover sah so aus.

Das ist fast zehn Jahre her. Auch Buchcover gehen mit der Mode. Deshalb musste ich mir zunächst mal grundsätzlich Gedanken machen, ob ich lieber einen Titel haben wollte, der sich konkret auf den Buchinhalt bezieht, oder lieber was anderes. Wer das Buch kennt, weiß, dass es sich um Valeska und Robert dreht. Sie ist eine introvertierte Töpferin, die von ihrem Mann verlassen wird, weil er lieber mit Nessa zusammensein möchte – und das wiederum ist die Frau des smarten Marketing-Experten Robert. Ganz klar, dass die beiden sehr unterschiedlich mit dieser Erfahrung umgehen. Es hat mir viel Spaß gemacht zu entwickeln, wie sich die beiden trotzdem langsam annähern und sich gegenseitig helfen, wieder auf die Beine zu kommen – und natürlich lässt die Geschichte auch nicht aus, wie es mit Dani, Michael, Gesa und Mario weitergeht. Ach ja, das waren noch Zeiten. Aber wie mache ich neue Leser auf die Story neugierig?Cover I

Hier sehen wir die erste Gedankenverbindung: vom Träumen zum Schäfchen zählen. Ich finde es ja ganz niedlich, aber als Buchcover ist es nicht so der Hammer. Der Illustration fehlt irgendwie der Pfiff. Und so sieht das Ganze irgendwie … selbstgebastelt aus. Leider keine Medaille.

Beim Stöbern inmitten der vielen tausend anderen Ebooks stellte ich fest, dass offensichtlich Blümchen im Trend sind, aber das wird dein doch schnell zu süß. Zum Beispiel dieser Entwurf:

Cover 6Nicht zu Unrecht bemerkte dazu jemand, das könnte ich nur verwenden, wenn die Geschichte in einem englischen Herrenhaus spielen würde. Hm, das wäre vielleicht eine Herausforderung – aber jetzt geht es doch erst mal um ein schon existierendes Buch. Soll ich überhaupt eine Illustration verwenden? Ich schaue mich stattdessen mal unter meinen eigenen Urlaubsfotos um, denn manchmal mache ich Bilder schon mit dem Hintergedanken, dass ich das Motiv vielleicht mal für solche Zwecke verwenden kann. Und tatsächlich entdeckte ich bei den Bildern aus Südfrankreich eins, bei dem ich eine Malerei an einer Hauswand abfotografiert hatte. Die Dame scheint geradezu anzudeuten: „Psst! Hier soll jemand weiterschlafen!“

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Aber als Cover war es dann doch nicht optimal. Bei dieser Aufmachung würde die ahnungslose Leserin wohl  eher einen Historien-Roman vermuten, in dem die unerschrockene Kammerzofe der bösen Gräfin am Ende den liebenswerten Musketier bekommt. Oder etwas in der Art. Nun ja. wenn ich jemals so eine Geschichte schreibe, habe ich immerhin schon einen Titelentwurf!

Jetzt aber ernsthaft. Zur Zeit sind diese beiden Entwürfe im Rennen:

Cover 2Das ist eher die kühle Variante. Mir gefiel aber die Grafik so gut, so als würden aus dem Trümmern der kaputten Beziehungen doch wieder Blumen wachsen. Aber vielleicht kommt so viel Symbolik gar nicht an? Dann habe ich noch diesen Entwurf:

Cover 7

Ein bisschen Romantik, verziert mit Schäfchenwolken. Das Thema „Haus“ spielt tatsächlich eine Rolle in der Geschichte, insofern ist es nicht so verkehrt. Und insgesamt verspricht das Bild doch ein Happy End, woll? Ich denke also, das wird es werden. Bisher sind alle, die ich angesprochen habe, dafür. Und ich hätte ein Problem weniger.

 

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Liebe oder Fastenzeit?

Seit 1945 ist es nicht mehr vorgekommen, habe ich heute gelernt: Aschermittwoch und Valentinstag fallen auf ein Datum. Herz kleinSoll man dann also nach den tollen Tagen tapfer die Fastenzeit beginnen oder lieber den Tag der Verliebten mit Sekt und Süßigkeiten würdig begehen?

Sicher kommt es auch auf die persönliche Situation an. Macht, was ihr wollt – und wenn ihr nicht gerade beschlossen habt, die nächsten sieben Wochen auf das Lesen zu verzichten, steuere ich auch eine kleine Liebesgeschichte bei, die ihr hier runterladen und gern auch an andere liebe Menschen weiterleiten dürft:
Kundenorientierung

Als ich mir überlegt hatte, zu diesem Anlass eine Geschichte zu schreiben, stellte sich die Frage, was das Thema sein könnte. Liebe an sich ist zwar sehr vielseitig, aber was kann man mit ungefähr 1500 Wörtern erzählen? In diesem Fall habe ich mal wieder auf meine ‚Story Cubes‘ zurückgegriffen. Das ist ein Satz von neun Würfeln, deren Seiten statt mit den üblichen Augen mit allen möglichen Bildern und Symbolen versehen sind. Ursprünglich habe ich die für meine Englischkurse angeschafft, denn durch das zufällige Zusammenwürfeln lassen sich im Unterricht immer wieder neue Geschichten erfinden.

Ich habe nur drei Würfel verwendet und bei meinem Wurf die Stichwörter „Fuß“, „traurig“ und „Blume“ bekommen. Ach ja. Ich hatte es ja nicht anders gewollt. Kann man daraus eine Liebesgeschichte machen? Lest sie und beurteilt es selbst. Viel Vergnügen und – egal was ihr tut – einen schönen 14. Februar.

 

 

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Wochenlang kein Schönheitsschlaf

Ebook-Cover 5bDen Titel kann ich nachempfinden – es war zwar nicht ganz so arg, aber die Umformatierung der Druckvorlage zur Ebook-Datei erforderte mehrere zeitintensive  Korrekturläufe, und noch immer bin ich nicht sicher, ob ich nicht den ein oder anderen überflüssigen Trennstrich übersehen habe. Aber dafür habe ich mich wieder neu mit Gesa angefreundet, die  zweite Heldin meiner Schriftsteller-Karriere und vielleicht die kratzbürstigste, nach außen so taff und dann doch wieder so leicht zu verunsichern: Wird sie für immer beruflich an ihrem Nagelpflegetisch in Roccos Friseursalon hängenbleiben oder hat das Leben mehr für sie in petto? Wird ihre langjährige Freundschaft zu Dani bestehen bleiben oder langsam dahinschwinden, weil diese den Mann ihres Lebens gefunden hat und demnächst zu heiraten gedenkt? Und muss sie etwa ihre Meinung über Mario revidieren, auf den sie eine Stinkwut hat, seit er sie vor zehn Jahren verließ?

Mir ist Gesa sehr ans Herz gewachsen, vielleicht gerade weil sie etwas anders ist als ich. Und ich würde mich freuen, wenn die Ebook-Version bei Amazon Kindle ihr weitere Fans einbringen würde. Ehrlich, sie hat es verdient.

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