Alle reden vom Wetter.

Das war mal ein Slogan der Bahn, als sie noch bei jedem Wetter mehr oder weniger zuverlässig fuhr. Inzwischen ist sie auch empfindlicher geworden und hat an allen Ecken und Enden ihre Zipperlein. Aber darüber wollte ich eigentlich nicht reden. Zumal ich so gut wie nie Bahn fahre. Angeblich tun das die Bahn-Bosse aber auch nicht.

Ich wollte ursprünglich auch nicht über das Wetter reden. Was hat das für einen Sinn? Wir ändern eh nichts daran, oder?  Aberes gibt uns nun mal einen guten Gesprächsaufhänger. Man klagt kurz darüber und kann sich dann dazu ausbreiten, was man tun würde, wenn doch nur das Wetter einem keinen Strich durch die Rechnung macht. “Ich darf gar nicht daran denken, was das für eine fabelhafte Baumwollernte gegeben hätte, wenn nicht dieses Sauwetter gekommen wäre.” Stirnrunzeln. “Baumwollernte? Seit wann wächst denn bei uns Baumwolle?” – “Na, bei uns wächst keine Baumwolle, weil das Wetter so schlecht ist. Aber sonst…” Mehr Konfusion. “Aber du würdest gern Baumwolle anpflanzen und ernten? Ist das nicht eine Sklavenarbeit?” – “Ja, deshalb darf ich gar nicht daran denken.”

So oder ähnlich. Jetzt fragen Sie sich sicher, worauf ich mit diesem Beitrag hinauswill. Ehrlich gesagt: ich musste diese Woche noch einen schreiben, weil ich mir vorgenommen hatte, zukünftig mindestens einmal wöchentlich meinen Blog zu führen. Und mir fiel gerade nichst ein. Da tu ich das, was alle machen: über das Wetter reden. Ach ja.

 

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