Neulich im Supermarkt

Prolog: Wer “Umzug ins Glück” gelesen hat, erinnert sich an den großen Trödelmarkt in Tante Paulas Haus, bei dem alles verscherbelt wird, was keiner mehr haben will. Nun hatte ich persönlich in den letzten Jahren keine Erfahrungen mehr mit solchen Aktionen gesammelt. Deshalb kam mir während des Schreibens an dieser Szene die Idee, an die Online-Redaktion einer gerade neu auf den Markt gekommenen Frauenzeitschrift heranzutreten mit dem Vorschlag, die Leserinnen nach ihren Erfahrungen zu befragen und unter allen Einsendungen einige meiner Bücher zu verlosen. (Ich meine, wofür arbeite ich im Bereich PR??) Leider hat mich die zuständige Redakteurin, die ich seitdem für immer als arrogant und unfreundlich in Erinnerung haben werde, damit ziemlich kühl abfahren lassen. “Bitte rufen Sie mich nicht mehr an, ich prüfe das und werde mich melden.” Ganz klar, dass ich von der nichts mehr gehört habe. Und noch klarer, dass ich diese Zeitschrift natürlich im Gegenzug nicht kaufe. Da habe ich auch meinen Stolz.

Aktuell: Die neue Chance

Aber o Wunder! Es gibt auch Leute, die so eine Idee gut finden! Denn in dieser Woche bekam ich eine Mail von der Redakteurin des Online-Portals LovelyBooks.de mit genau so einem Vorschlag. Nun muss ich natürlich zu Trödelmärkten nichts mehr wissen, das Buch ist ja fertig. Aber eine neue Idee in meinem Hinterkopf kreist um eine etwas verwöhnte Frau, die infolge der Wirtschaftskrise plötzlich einen Job braucht und in einem Supermarkt angestellt wird. Was könnte der alles so passieren? Da ich nie in einem Supermarkt gejobbt habe (obwohl mein Mann gelegentlich meint, angesichts meiner durchschnittlichen Arbeitszeit im Verhältnis zu meinen Einkünften könnte das auch nicht schlecht sein), kenne ich mich da nur als Kundin aus. Also: fragen wir doch mal die Leserinnen und versprechen ihnen dafür, unter allen Kommentaren fünf Bücher zu verlosen. Wir geben ihnen einen Monat Zeit, da müsste doch wenigstens einigen was einfallen.

Wie pessimistisch gedacht! Schon nach einem Tag habe ich ein paar s0 witzige Anregungen bekommen, dass ich am liebsten sofort mit dem Schreiben anfangen würde. (Aber weil ich ein ordentlicher Mensch bin, schreibe ich natürlich erst mal mein angefangenes Manuskript zu Ende.) Möchten Sie sich auch beteiligen?Kein Problem! Klicken Sie einfach hier und erzählen Sie mir Ihre Supermarktgeschichte. Vielleicht finden Sie sie eines Tages in der Buchhandlung wieder.

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