Traurige Neuigkeiten

Sir Terry Pratchett ist tot. Einer der genialsten, unterhaltsamsten, witzigsten Autoren überhaupt hat mit 66 Jahren den Kampf gegen eine besonders gemeine Variante der Alzheimer-Krankheit verloren. Ansonsten bin ich ja nicht so ein Fan von Fantasy, aber Bücher wie „Ab die Post“ oder „Gevatter Tod“ haben mich von Seite zu Seite zum Lachen gebracht. Und, so muss ich gestehen, manchmal auch ein wenig neidisch gemacht auf diese unbändige Kreativität.
Immerhin hat er ein sehr umfassendes Werk hinterlassen, denn ausgesprochen produktiv war er auch. Insofern werde ich mich damit trösten, dass ich bisher nur einen Bruchteil seiner skurrilen Geschichten aus der von ihm erdachten Scheibenwelt kenne.
Seit seiner Diagnose setzte Pratchett sich für die Möglichkeit von Sterbehilfe in Großbritannien ein. Wie ich las, ist er aber ohne ein solches Eingreifen friedlich im Kreis seiner Familie gestorben, während seine Katze auf seinem Bett schlief. Und wenn man schon sterben muss, ist das nicht die schlechteste Art, finde ich.

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