Die Suche nach dem besten Cover

Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche. Eigentlich war alles klar: nach „Schöner wohnen mit Mann“ und „Wochenlang kein Schönheitsschlaf“ soll im März

Cover Träum schön weiter

August 2009: Träum schön weiter

nun auch das dritte Buch der „Schön“-Reihe als Ebook bei Amazon erscheinen: „Träum schön weiter“. Zur Erinnerung: das Taschenbuch-Cover sah so aus.

Das ist fast zehn Jahre her. Auch Buchcover gehen mit der Mode. Deshalb musste ich mir zunächst mal grundsätzlich Gedanken machen, ob ich lieber einen Titel haben wollte, der sich konkret auf den Buchinhalt bezieht, oder lieber was anderes. Wer das Buch kennt, weiß, dass es sich um Valeska und Robert dreht. Sie ist eine introvertierte Töpferin, die von ihrem Mann verlassen wird, weil er lieber mit Nessa zusammensein möchte – und das wiederum ist die Frau des smarten Marketing-Experten Robert. Ganz klar, dass die beiden sehr unterschiedlich mit dieser Erfahrung umgehen. Es hat mir viel Spaß gemacht zu entwickeln, wie sich die beiden trotzdem langsam annähern und sich gegenseitig helfen, wieder auf die Beine zu kommen – und natürlich lässt die Geschichte auch nicht aus, wie es mit Dani, Michael, Gesa und Mario weitergeht. Ach ja, das waren noch Zeiten. Aber wie mache ich neue Leser auf die Story neugierig?Cover I

Hier sehen wir die erste Gedankenverbindung: vom Träumen zum Schäfchen zählen. Ich finde es ja ganz niedlich, aber als Buchcover ist es nicht so der Hammer. Der Illustration fehlt irgendwie der Pfiff. Und so sieht das Ganze irgendwie … selbstgebastelt aus. Leider keine Medaille.

Beim Stöbern inmitten der vielen tausend anderen Ebooks stellte ich fest, dass offensichtlich Blümchen im Trend sind, aber das wird dein doch schnell zu süß. Zum Beispiel dieser Entwurf:

Cover 6Nicht zu Unrecht bemerkte dazu jemand, das könnte ich nur verwenden, wenn die Geschichte in einem englischen Herrenhaus spielen würde. Hm, das wäre vielleicht eine Herausforderung – aber jetzt geht es doch erst mal um ein schon existierendes Buch. Soll ich überhaupt eine Illustration verwenden? Ich schaue mich stattdessen mal unter meinen eigenen Urlaubsfotos um, denn manchmal mache ich Bilder schon mit dem Hintergedanken, dass ich das Motiv vielleicht mal für solche Zwecke verwenden kann. Und tatsächlich entdeckte ich bei den Bildern aus Südfrankreich eins, bei dem ich eine Malerei an einer Hauswand abfotografiert hatte. Die Dame scheint geradezu anzudeuten: „Psst! Hier soll jemand weiterschlafen!“

Cover 9

Aber als Cover war es dann doch nicht optimal. Bei dieser Aufmachung würde die ahnungslose Leserin wohl  eher einen Historien-Roman vermuten, in dem die unerschrockene Kammerzofe der bösen Gräfin am Ende den liebenswerten Musketier bekommt. Oder etwas in der Art. Nun ja. wenn ich jemals so eine Geschichte schreibe, habe ich immerhin schon einen Titelentwurf!

Jetzt aber ernsthaft. Zur Zeit sind diese beiden Entwürfe im Rennen:

Cover 2Das ist eher die kühle Variante. Mir gefiel aber die Grafik so gut, so als würden aus dem Trümmern der kaputten Beziehungen doch wieder Blumen wachsen. Aber vielleicht kommt so viel Symbolik gar nicht an? Dann habe ich noch diesen Entwurf:

Cover 7

Ein bisschen Romantik, verziert mit Schäfchenwolken. Das Thema „Haus“ spielt tatsächlich eine Rolle in der Geschichte, insofern ist es nicht so verkehrt. Und insgesamt verspricht das Bild doch ein Happy End, woll? Ich denke also, das wird es werden. Bisher sind alle, die ich angesprochen habe, dafür. Und ich hätte ein Problem weniger.

 

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