Marie ist zurück

Cover 6 PPPDas Taschenbuch von „Alles auf Anfang, Marie“ ist noch erhältlich, aber das Ebook wurde nicht mehr angeboten, nachdem die Rechte an mich zurückgefallen waren. Das wollte ich natürlich ändern – und mit einem ganz neuen Cover ist es jetzt bei Amazon wieder zu haben.

Ich finde, die leuchtend roten Wassermelonen symbolisieren sehr schön die Energie, die Marie entwickelt. Eigentlich hatte sie sich unter einer neuen Herausforderung etwas anderes vorgestellt als sich als eine Art „Ersatz-Oma“ um die Familie Nowakowski zu kümmern: eine verlotterte Wohnung, eine schwangere Mutter und drei Kinder, deren diverse Väter sich aus dem Staub gemacht haben. Was bleibt ihr da anderes übrig, als sich tatkräftig ans Werk zu machen und zu demonstrieren, was eine ordentliche deutsche Hausfrau ist? Nur wird das weder von den Nowakowskis wirklich angenommen noch von Maries Mann Henning honoriert, der sie lieber mit an seine neue Wirkungsstätte in China nehmen möchte. Und so nehmen die Dinge einen ganz eigenen Verlauf …

Ursprünglich sollte Alles auf Anfang, Marie unter dem Titel „Hitzewellen“ erscheinen und die Geschichte einer Frau in den Wechseljahren erzählen. Aber spätestens als Marie im Kindergarten auf Kevin trifft, standen Wechseljahrs-Symptome nicht mehr im Mittelpunkt – wieder mal einer der Fälle, in denen eine Geschichte ihre eigene Dynamik entwickelt und ich im Nachhinein staunend betrachten konnte, wie alles zusammenpasste. Und ich finde, dass Maries Einsatz gegen alle Widerstände hinweg viel spannender ist als die Beschreibung nächtlicher Schweißausbrüche, woll? Aber lest am besten selbst. Ich würde mich freuen, euer Feedback zu hören – gern auch als Rezension, denn die sind bei Amazon nun mal wichtig.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Marie ist zurück

  1. Brigitte Koring sagt:

    Sehr geehrte Frau Schröder! Mit großem Vergnügen habe ich Ihre Romane gelesen, musste aber bei der Lektüre von „Alles auf Anfang, Marie“ doch schlucken, weil ich das Klischee „Kevin Nowakowski“ ein bisschen riskant finde. Ich hatte vor einigen Jahren einen Schüler dieses Namens im humanistischen Gymnasium – dunkelhäutig, nicht gerade ein As in Latein, manchmal auch aufmüpfig, aber längst nicht so „krass“ asozial wie die Familie, die Sie schildern. Vor kurzem habe ich ihn wiedergesehen: er hat seinen Weg gefunden, eine gute Ausbildung gemacht und ist ein liebenswerter junger Mann geworden. Der Kleine in Ihrem Roman ist ja auch ein liebenswertes Kind und man wünscht ihm ebenfalls, dass er eine gute Entwicklung erleben darf. Sie merken: Ihre Bücher beschäftigen die Leserin, als kenne sie die handelnden Menschen persönlich – nicht das schlechteste Zeugnis, das man einer Schriftstellerin ausstellen kann! Ich hoffe, Sie schreiben weiter und ich darf noch mehr Ihrer Protagonisten kennen lernen. Mit vielen guten Wünschen und Grüßen Brigitte Koring

    • ursula.schroeder sagt:

      Mit Namen ist das immer so eine Sache – man versucht welche zu finden, die möglichst weit weg von der eigenen Umgebung liegen, damit sich niemand aus dem persönlichen Bekanntenkreis angesprochen fühlt, und dann passiert genau das, was Sie schildern. Gut zu wissen, dass „Ihr“ Kevin seinen Weg gemacht hat. Er war wirklich nicht gemeint.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.