Geht doch

Ich weiß nicht, ob es anderen Autoren auch passiert, aber ich finde gelegentlich Texte wieder, die ich vor längerer Zeit geschrieben habe, und bin überrascht von meinen eigenen Ideen.

So ging es mir jetzt mit einer Datei, die den Titel „Fabeln“ trug und an die ich mich zunächst gar nicht erinnern konnte. Dann fiel es mir wieder ein: vor Jahren habe ich mal für einen Kunden einige kurze Fabeln geschrieben, die aber dann doch nicht verwendet wurden. Im Zuge der Nachhaltigkeit beschloss ich deshalb, diese Texte nicht einfach ruhen zu lassen, sondern mit entsprechenden Fotos zu unterlegen, damit ich sie zur Unterhaltung meiner Freunde auf Facebook und Instagram verwenden kann. Und hier natürlich auch – dann hab ich wenigstens ab und zu einen Anlass, einen neuen Beitrag zu schreiben.

Das erste Beispiel (siehe oben) ist nicht auf meinem Mist gewachsen – ich gebe das direkt zu, bevor jemand anders mich rügt. Trotzdem finde ich, dass so viel Weisheit darin steckt. Wie oft sagt uns jemand, dass etwas nicht geht, statt uns zu ermutigen, es mit Kreativität und Zuversicht zu versuchen? In diesem Jahr steht die Fastenzeit – die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern – unter dem Motto „7 Wochen ohne Pessimismus“. Ist das nicht eine tolle Alternative zum klassischen Fasten? Ich jedenfalls möchte in dieser Zeit darüber nachdenken, wie ich optimistischer werden kann, auch oder gerade angesichts einer bedrückenden Weltlage mit vielen Krisenherden und der drohenden Klimakatastrophe. Ich kann nicht die Welt verändern – aber ich will auch die Hände nicht resigniert in den Schoß legen. Und so werde ich nach und nach meine Fabeln auf Reisen schicken. Mal sehen, was daraus wird.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.