Coming soon: Valentinstag

Ja, ich weiß, der Valentinstag wurde uns wie schon der Muttertag und der Weihnachtsmann von Coca-Cola aus Amerika aufgedrückt und dient in erster Linie Blumenhändlern, Juwelieren und Restaurantbesitzern zur Steigerung ihrer Umsätze. Sei’s ihnen gegönnt – in Coronazeiten haben sie ja sonst nicht viel zu lachen.

Aber gelegentlich ist es ja auch ganz nett, was zu feiern zu haben. Sich etwas Liebes zu sagen oder ein kleines Geschenk zu machen. Meins könnt ihr wie jedes Jahr hier runterladen: meine Valentinsgeschichte. Viel Spaß!

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Durchblick für den Weihnachtsmann

Wusstet ihr, dass ich einen Instagram-Account habe? Den versorge ich sogar deutlich häufiger mit neuem Inhalt als diesen Blog. Wobei es gar nicht so einfach ist, immer neue Bild-Inhalte zu finden, während man eigentlich doch nur am Schreibtisch sitzt und vor sich hin schreibt.

Deshalb bastele ich gelegentlich herum auf einer Plattform namens Canva (und nein, ich werde von denen nicht dafür entlohnt, dass ich sie hier erwähne), weil man da auch ohne fortgeschnittene Kenntnisse der gängigen Grafikprogramme schöne Dinge gestalten kann. Zum Beispiel dieses Weihnachtsmann-Video, das eher zufällig entstanden ist. Und weil ich es ganz witzig fand, habe ich einfach mal eine kleine Buchwerbung daraus gemacht. Leider lässt dieser Blog keine direkte Einbettung der mp4-Datei zu, deshalb verlinke ich zu meinem Facebook-Auftritt. Viel Spaß beim Angucken!


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Kommet, ihr Hörer

Ich weiß gar nicht mehr, seit wann ich meine jährliche Weihnachtsgeschichte verschicke. Irgendwann war es mir mal zu spät geworden mit dem Termin, zu dem man sinnvoller Weise noch eine Weihnachtskarte versendet – und da kam mir die Idee, stattdessen per Email eine Weihnachtsgeschichte weiterzugeben. Inzwischen warten manche Leute schon regelrecht darauf (wenn Sie auch eine haben wollen, schreiben Sie mir einfach eine Mail – die Adresse wird für nichts anderes verwendet, großes Ehrenwort).

Mittlerweile gibt es zwei Bücher mit Weihnachtsgeschichten von mir sowie mehrere Anthologien, zu denen ich weitere beigetragen habe. Es ist erstaunlich, dass einem zu diesem jährlich wiederkehrenden Fest immer noch etwas Neues einfällt! Vermutlich liegt es daran, dass die Geburt Jesu ein so einmaliges Ereignis war, dass die ganze Weltgeschichte davon beeinflusst wurde.

Am Sonntag, den 12. Dezember, hat mich die Stadtbibliothek Kierspe eingeladen, einige dieser Geschichten im Rahmen einer Lesung vorzutragen. Beginn ist um 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Bibliothek. Der Eintritt ist frei. Wenn Sie dabei sein möchten, müssten Sie sich allerdings coronabedingt vorher anmelden, z.B. unter der Adresse stadtbibliothek@kierspe.de. Ich freue mich schon!

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Schöne alte Welt

Die Margarethenkirche in Kierspe – hat keine Hauptrolle, kommt aber in meinem Roman auch vor.

Vermutlich habe ich die Redewendung vom Schuster, der selbst die schlechtesten Schuhe hat, hier schon verwendet. Und beschämt muss ich mal wieder feststellen, dass ich als PR-Frau seit Ewigkeiten nichts auf diesem Blog veröffentlicht habe – dabei hat sich doch einiges getan im letzten Jahr!

Ich konnte ja nicht ahnen, dass eine Pandemie gerade dann ausbricht, wenn ich meinen ersten historischen Roman veröffentliche. Dabei hatte ich schon eine Menge Ideen, wo ich ihn überall präsentieren könnte, schließlich spielt er zu großen Teilen in meiner Heimatstadt Kierspe. Meine Heldin Nini geht in der Margarethenkirche zum Gottesdienst und sieht sich in einem Hammerwerk, das durchaus in der Schleipe stehen könnte, die Herstellung von Spaten an. Und wohnen tut sie in einem Gutshaus, das ich in meiner Fantasie dort entstehen ließ, wo sich tatsächlich das Haus Isenburg befindet. Hier habe ich mich vor dem Tor fotografieren lassen:

Einige Jahre habe ich hier mal in einer Agentur gearbeitet. Inzwischen ist das Haus in andere Hände übergegangen.

Worum geht’s in dem Roman? Meine Grundfrage war, was wohl passieren würde, wenn zwei Leute mit sehr unterschiedlicher Herkunft heiraten in einer Zeit, in der eine Ehe nur schwer aufzulösen ist und der Ehemann automatisch das absolute Verfügungsrecht über seine Frau hat. Jakob ist der uneheliche Sohn einer Dienstmagd und im Haushalt eines jüdischen Bankiers in Düsseldorf aufgewachsen, dessen Unternehmen er dann übernommen hat. Er investiert hauptsächlich in Firmen mit zukunftsorientierten Konzepten, weshalb er keine große Lust hat, Geld in das heruntergewirtschaftete Gut der Familie von Velendorff zu stecken. Aber als er Pauline, die Schwester des Gutsherrn, bei seinem Besuch kennenlernt, ändert er seine Meinung. Wenn sie ihn heiratet, wird er genug Geld zur Verfügung stellen, um den Betrieb zu sanieren und auf modernen Stand zu bringen.

Wie damals üblich, wird die Hochzeit relativ bald und ohne viele Möglichkeiten zum Kennenlernen gefeiert. Nini findet ihren Bräutigam zwar sympathisch, ist mit seinen Lebensumständen aber kaum vertraut. Während sie als gläubige Protestantin aufwuchs, hat Jakob wenig Bezug zu Glaubensfragen und bringt eher schlechte Erfahrungen mit, weil er aus nächster Nähe mitbekam, wie sein jüdischer Ziehvater behandelt wurde. Ihre Flitterwochen verbringen die beiden auf seinem Gut in Kierspe, bevor es zurück nach Düsseldorf geht. Während Nini erwartet, dass sie ihren Teil im Haushalt leisten kann, hat Jakob eher die Vorstellung einer adligen Dame, der er mit seinem Reichtum ein luxuriöses Leben mit vornehmem Nichtstun ermöglichen will. Die Herausforderung ist daher, diese unterschiedlichen Weltsichten zu überbrücken, auch wenn beide nicht besonders gut darin sind, ihre Ansichten offen auszusprechen. Wie kann es gelingen, trotz dieser Hindernisse eine harmonische Beziehung aufzubauen?

Der Roman ist als Hardcover bei SCM erschienen und in allen Buchhandlungen und Online-Shops lieferbar.



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Bitte feste ziehen

So oder so ähnlich …

Manchmal kann man sich ja das Leben schwer machen. Das tut nicht nur Beate, die Heldin in meinem neuen Roman Wir ziehen alle an einem Boot, sondern auch ich selbst. Zweimal habe ich für das EBook eine Datei hochgeladen, die nicht komplett korrigiert war. Wenn ihr also ganz schnell wart mit dem Download und euch über die vielen Fehler wundert: ja, das war ich. Aber nicht mit Absicht. Und jetzt müsste es auch stimmen.

Dann das Taschenbuch. Jedes Mal wieder derselbe Stress mit den Seitenzahlen, die ja erst mit dem eigentlichen Text erscheinen sollen und nicht schon in der Titelei. Jetzt weiß ich, wie es geht, aber bis zum nächsten Mal hab ich das längst wieder vergessen. Die Covergrafik hatte das falsche Format, ach ja. (Als Europäer denkt man halt in Zentimetern und DIN-Formaten und nicht in Zoll.) Aber irgendwie klappt dann doch noch alles, und jetzt ist es fertig und bei Amazon eingestellt.

Dabei geht es doch um den Inhalt! Und über den habe ich längere Zeit gegrübelt. Viele von euch wünschten sich eine Fortsetzung zu meinem Buch „Glück hat auf Dauer nur der Glückliche“ und wollten Oma Alma wiedertreffen. Aber ich wollte ungern Felix und Beate auseinanderbringen, während sie ihre Hochzeit planen; trotzdem muss ja etwas passieren, damit es eine anständige Geschichte wird. Deshalb habe ich der armen Beate viel aufgehalst: das Konto im Minus, die Auftragslage schwankend, und dann meldet sich ihr Ex mit einem interessanten Angebot. Patenkind Mieze verliebt sich und Nachbar Benno irgendwie auch, und mitten im Trubel geht ein B-Test verloren …

Wenn ihr jetzt nicht neugierig geworden seid, dann ist es nicht das richtige Buch für euch. Wenn aber doch, dann könnt ihr es bei Amazon bestellen. Viel Vergnügen!

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Welttag des Buches

Heute ist Welttag des Buches – ursprünglich der Geburtstag des spanischen Schriftstellers Cervantes, dem wir „Don Quichotte“ verdanken. Normalerweise werden an diesem Tag eine Menge Aktionen rund ums Lesen veranstaltet; dieses Jahr macht das Coronavirus uns einen Strich durch die Rechnung. Dabei ist Lesen doch etwas, das man auch in Quarantäne und Isolation tun kann – es entführt uns in andere Welten, lässt uns lachen oder weinen, versetzt uns in atemloses Gruseln oder ungläubiges Staunen. Wenn echte Reisen nicht möglich sind, lasst euch durch Bücher an alle Orte der Welt und darüber hinaus bringen!

Mein Beitrag zum World Book Day ist das EBook von „Glück hat auf Dauer nurder Glückliche“ zum Sonderpreis von 1,99 € auf Amazon. Und das Versprechen, dass es bald die Fortsetzung gibt. Arbeitstitel: „Wir ziehen alle an einem Boot“. Oma Alma lässt grüßen!

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Lesestoff für die Feiertage

Weil es momentan nicht möglich ist, in Bibliotheken und Buchhandlungen nach interessanten Büchern zu suchen und mal durch die Regale zu stöbern, hat sich der Verein DELIA (Deutsche Liebesroman-AutorInnen) überlegt, dass wir unseren LeserInnen doch mal Bücher vorstellen könnten, die vielleicht ihren Geschmack treffen. Deshalb weise ich euch heute auf einen Roman hin, dessen Grundidee sofort mein Leserherz erobert hat:

„Das Leben ist zu kurz für Bleistiftröcke, Hochsteckfrisuren und verpasste Chancen! Liane ist Ende dreißig und führt ein unspektakuläres Leben – aus Angst, dass ihr etwas Schlimmes passieren könnte. „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, pflegt sie zu sagen. Flugreisen, Extremsportarten und Spaziergänge im Dunkeln vermeidet sie deshalb am liebsten. Doch als Liane eine Diagnose bekommt, die alles verändert, gibt es plötzlich keinen Grund mehr für sie, vorsichtig zu sein. Etwa das Survivaltraining im Gebirge abzusagen, das ihr Chef organisiert hat. Oder den jahrealten Brief ihrer Adoptivmutter nicht zu öffnen. Liane entdeckt, dass das Leben gefährlich schön sein kann und man manchmal springen muss, um das Glück zu ergreifen …“

Und weil ich die Chance hatte, Autorin Anna Paulsen dazu ein paar Fragen zu stellen, erfahrt ihr gleich noch mehr.

Foto: © Gaby Gerster, www.feinkorn.de

Frage: Was ist für dich das Schönste am Schreiben?

Antwort: Das Schönste am Schreiben ist für mich die Vorstellung, mit meinen Geschichten die Leser*innen zu berühren. Sie zum Lachen, Nachdenken, Träumen, Hoffen, Bangen, manchmal auch zum Weinen zu bringen. Ist es nicht Wahnsinn, was man mit dreißig Buchstaben für Welten entstehen lassen kann?

Frage: Was darf in deinen Romanen auf keinen Fall fehlen?

Antwort: Humor. Auch wenn es sich um tiefe Gefühle handelt, ohne Humor kann ich einfach nicht schreiben. Überhaupt bin ich davon überzeugt, dass Komödie und Tragödie zwei Seiten derselben Medaille sind. Sie brauchen einander. In Romanen ebenso wie im wirklichen Leben.

Frage: Was fasziniert dich am Genre Liebesroman?

Antwort: Liebe ist das schönste Gefühl der Welt – es verhindert, dass Egoismus unser Denken und Handeln bestimmt. Wir tun die verrücktesten Dinge aus Liebe, und deshalb lassen sich darüber auch so herrlich vielfältige Geschichten erzählen. Geschichten, die optimistisch und glücklich machen!

Mit diesem Lese-Tipp wünsche ich euch schon mal schöne Ostertage. Übrigens: auch wenn die Buchhandlungen augenblicklich geschlossen sind, liefern die meisten von ihnen gerne Bücher auf Bestellung aus – ruft einfach an oder nutzt die Online-Bestellfunktionen!

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Ungehindert

Zugegeben, die Zeiten sind nicht einfach. Aber wir sollten trotzdem versuchen, über unsere eigenen Befindlichkeiten hinauszusehen. Mir jedenfalls geht es immer noch gut – und euch?

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Unvorsichtig

Ach, wäre ich doch immer so weise, wie meine Fabeln es lehren. Dann würde ich mich vielleicht nicht so oft in Nebensächlichkeiten verzetteln und dabei das wahrhaft Wichtige nicht beachten.

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Katzengeschichte

Bald ist wieder Valentinstag – und damit ein guter Anlass, um eine neue Kurzgeschichte zu schreiben. Mal nichts Weihnachtliches und auch nichts Historisches (ja, es wird diesen Sommer erstmals einen historischen Roman von mir geben, und augenblicklich bearbeite ich gerade das Manuskript). Sondern eine Geschichte aus dem täglichen Leben – wer eine Katze hat, kann sie sicherlich nachvollziehen. (Und wer keine hat: die Tierheime sind voll davon!)
Wenn ihr also mit jemandem den Valentinstag begeht, wünsche ich euch viel Spaß. Und wenn nicht, dann habt ihr hier wenigstens etwas zu lesen:

Wie immer gilt: ihr könnt die Datei mit der Geschichte gern herunterladen und an andere weitergeben – nur vor einer eigenen Veröffentlichung bitte ich darum, mich zu kontaktieren. Danke!

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